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Wieder Proteste in Brasilien
Rio de Janeiro. Erneut sind Hunderte Demonstranten in den beiden größten Städten Brasiliens, São Paulo und Rio de Janeiro, auf die Straße gegangen. Sie protestierten am Donnerstag abend (Ortszeit) gegen die jeweiligen Regionalregierungen und forderten auch die Freilassung festgenommener Demonstranten. In Rios Nobelviertel Leblon schützten Polizeieinheiten das Haus, in dem Gouverneur Sérgio Cabral wohnt. Die Protestierenden forderten auch Aufklärung über den Verbleib eines Favela-Bewohners, der seit seiner Festnahme Mitte Juli spurlos verschwunden ist. In São Paulo kam es zu Tumulten. Die Polizei nahm nach lokalen Medienangaben mehrere Menschen fest. (dpa/jW)
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