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Endspurt bei der Online-Kampagne der jungen Welt
Mit der heutigen Ausgabe läuten wir die letzte Woche unserer Online-Abo-Kampagne ein. Noch können wir sie nicht auswerten, in den sechs bisherigen Aktionswochen haben wir 110 Onlineabonnenten hinzugewonnen –und damit unser gestecktes Ziel nicht erreicht. Das hat auch damit zu tun, daß wir bisher noch keine dem Internet adäquate Form der Ansprache für unsere Unterstützer gefunden haben. Im Printbereich gibt es dafür die Seite 16 der Samstagsausgabe: Hier wird zum einen über die aktuelle Aktion berichtet, können Aktivisten ihre Erfahrungen präsentieren und praktische Vorschläge zur Aktion vorgestellt werden. Durch medienkritische Betrachtungen schärfen wir dort das Profil auch in Abgrenzung zu anderen Medien, auch damit neuen Leserinnen und Lesern schneller unseren inhaltlichen Ansatz erfahren. Das alles ist auch auf den jW-Onlineseiten zu finden – dort aber funktioniert so ein Aktionsbereich in vielem anders. Wenn wir in den kommenden Monaten über die Entwicklung unserer Print- und Onlineausgabe nachdenken, geht es auch um den Aufbau einer spezifischen Aktionsplattform im Internet. Für Anregungen, Kritik und Ideen dazu sind wir sehr offen. Auch bis dahin ist jedes neue Onlineabo eine konkrete Unterstützung unserer Arbeit.
Verlag, Redaktion, Genossenschaft
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
