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Arbeitslosigkeit auf neuem Rekordhoch

Athen. Der Jobmarkt im rezessionsgeplagten Griechenland hangelt sich von einem Rekordtief zum nächsten: Die Arbeitslosenquote in dem Euro-Land stieg im April auf 26,9 von 26,8 Prozent im Vormonat, wie das Statistik­amt Elstat am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Datenveröffentlichung 2006 und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Euro-Zone von 12,2 Prozent im Mai. »Entscheidend ist die Tatsache, daß fast zwei von drei Leuten seit über zwölf Monaten ohne Job sind«, sagte Ökonom Angelos Tsakanikas vom IOBE-Institut. Die griechische Wirtschaft schrumpft bereits das sechste Jahr in Folge – vor allem wegen des harten Kürzungskurses als Auflage für die Milliarden-Hilfen von Griechenlands Geldgebern.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2013, Seite 2, Inland

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