-
26.06.2013
- → Ausland
Paraguay sträubt sich gegen MERCOSUR
Madrid. Paraguay will nicht in den Gemeinsamen Markt Südamerikas (MERCOSUR) zurückkehren, wenn Venezuela wie vorgesehen am Freitag für ein halbes Jahr die Präsidentschaft des Staatenbundes übernimmt. Bei einem Besuch in Spanien erklärte Staatschef Horacio Cartes am Montag, Paraguay habe »keine Probleme mit Venezuela«, der eigene »politische Wille« habe jedoch »eine Grenze, und das ist der Rechtsstaat«. Es sei eine »Frage der Würde«, unter einer venezolanischen Präsidentschaft nicht in den MERCOSUR zurückzukehren, da zunächst Paraguay als Gründungsmitglied die Leitung der Organisation zustehe. Die Mitgliedschaft Paraguays war nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo am 22. Juni 2012 suspendiert worden. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland