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Leiharbeiterkolonnen in Fleischindustrie

Berlin. Der Einsatz von schlecht bezahlten Leiharbeitern in der Fleischindustrie hat nach Gewerkschaftsangaben rund ein Fünftel der regulären Arbeitsplätze in der Branche vernichtet. »Es ist eine Entwicklung, die seit Jahren anhält«, sagte der Chef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, am Dienstag im Deutschlandfunk. In den letzten Jahren seien wegen des Lohndumpings rund 20 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Jobs in der Fleischindustrie weggefallen. Für die NGG sei der Skandal um Leiharbeiter-Kolonnen nicht ganz neu: »Ja, wir wissen sowas. Wir haben mit den Behörden zusammengearbeitet«, sagte Möllenberg. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2013, Seite 4, Inland

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