-
10.06.2013
- → Kapital & Arbeit
Karstadt-Chef wirft das Handtuch
Frankfurt. Die Warenhauskette Karstadt muß sich einen neuen Chef suchen. Der seit Anfang 2011 amtierende Karstadt-Chef Andrew Jennings werde seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Konzern am Sonntag mit. Jennings werde aber bei der Nachfolgesuche mitwirken und bei Karstadt involviert bleiben. Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen hatte kürzlich eingestanden, die Probleme der Warenhauskette bei der Übernahme unterschätzt zu haben. Mitte Mai erklärte der Konzern seinen Ausstieg aus der Tarifbindung, um sich Lohnerhöhungen zu sparen. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
