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Blockiert und bedroht

Vertreter iranischer Medien haben gegen die verschärfte Überwachung des Internets vor der Präsidentenwahl am 14. Juni protestiert. »Die Internetüberwachung ist zu einem der größten Probleme der Medien im Iran geworden«, heißt es in einer Erklärung der Nachrichtenagentur Mehr vom Samstag. Sicherheitsorganisationen hätten mehrere Nachrichtenagenturen und Online-Dienste ohne jegliche juristische Grundlage entweder geschlossen oder mit Drohungen eingeschüchtert. Der Nachrichtenagentur Mehr wurde nach eigenen Angaben damit gedroht, ihre Website zu blockieren, falls sie einen Bericht nicht aus ihrem Dienst entfernt. Die Agentur habe dies jedoch dank guter Kontakte zur Justiz vermieden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2013, Seite 12, Feuilleton

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