Zum Inhalt der Seite

Studie: Jeder vierte Alte in China arm

Peking. Knapp jeder vierte Chinese, der 60 oder älter ist, lebt laut einer Studie unterhalb der Armutsgrenze. 22,9 Prozent der älteren Bevölkerung müssen nach einer am Freitag in Peking veröffentlichten Studie im ländlichen China mit 2344 Yuan (rund 305 Euro) oder weniger im Jahr auskommen. In Städten liege die Armutsgrenze bei 3200 Yuan. »China hat die größte Zahl alter Menschen auf der Welt und eine der am schnellsten wachsenden«, schrieben die Forscher. Die Regierung stelle das vor große Herausforderungen.

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2013, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!