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Kurswechsel in Bulgarien

Sofia. Die neue Regierung in Bulgarien will einen grundlegenden Kurswechsel einleiten. So soll das vom bisherigen konservativen Kabinett gestrichene Vorhaben für den Bau eines neuen Atomkraftwerks bei Belene wiederbelebt werden. Auch das von Sofia aufgekündigte Abkommen mit Rußland und Griechenland für eine Ölpipeline durch Bulgariens Touristenhochburg Burgas soll neu geprüft werden. Die Regierung will auch das vom Vorgänger eingeführte totale Rauchverbot lockern. Zudem soll die Ausgrenzung früherer Mitarbeiter der bulgarischen Staatssicherheit im diplomatischen Dienst abgeschwächt werden. Die Diplomaten sollen »gemäß ihrer Fähigkeiten« wieder eingesetzt werden, kündigte der neue Außenminister Kristian Wigenin bei seinem Amtsantritt an. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2013, Seite 2, Ausland

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