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EU macht Steuer zur Lachnummer

Brüssel. Lachnummer mit Ansage? Die nach jahrelangem Hickhack geplante Finanzmarktsteuer wird angesichts massiver Einmischung der Bankenlobby und wachsender Bedenken in den beteiligten Euro-Staaten voraussichtlich stark eingedampft. Bei den Verhandlungen in Brüssel werden derzeit Änderungen am Gesetzentwurf der EU-Kommission diskutiert, die den Finanzinstituten entgegenkämen, wie mehrere mit den Beratungen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagten.

Damit dürfte das ursprüngliche Projekt, mit der Besteuerung auch die Zocker an den Finanzmärkten etwas zu zähmen, gescheitert sein. Zudem werden weitaus geringere Steuereinnahmen als ursprünglich angenommen für Deutschland und die zehn anderen Staaten erwartet. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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