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25.05.2013
- → Ausland
Mexikos Ölkonzern in Turbulenzen
Von Haydée Gutiérrez
Mexiko-Stadt. Der staatliche mexikanische Ölkonzern PEMEX hat das Unternehmen Conproca, einen Zusammenschluß von Siemens aus Deutschland und Sunkyong Engineering&Construction (SKEC) aus Südkorea, verklagt. Das Unternehmen soll sich Verträge zur Modernisierung von Raffinerien in Mexiko durch Bestechung erschlichen haben. PEMEX-Funktionäre sollen mit insgesamt rund 160 Millionen US-Dollar »angeregt« worden sein, die Aufträge an Conproca zu vergeben. Im Fokus der Ermittlungen steht vor allem das Projekt Cadereyta, weitere betroffene Raffinerien befinden sich in Nuevo León, der Stadt Madero und in Tamaulipas.
Untersucht wird zudem eine mögliche Verwicklung von César Nava Vázquez, einem Politiker der rechtskonservativen früheren Regierungspartei PAN, der von 2001 bis 2003, während der Amtszeit des ebenfalls der PAN angehörenden mexikanischen Präsidenten Vicente Fox, Vorsitzender des Ölkonzerns gewesen war.
Der ehemalige juristische Leiter Siemens in Mexiko, Paul Müller, hat Medienberichten zufolge inzwischen Schmiergeldzahlungen an PEMEX eingeräumt.
Untersucht wird zudem eine mögliche Verwicklung von César Nava Vázquez, einem Politiker der rechtskonservativen früheren Regierungspartei PAN, der von 2001 bis 2003, während der Amtszeit des ebenfalls der PAN angehörenden mexikanischen Präsidenten Vicente Fox, Vorsitzender des Ölkonzerns gewesen war.
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Der ehemalige juristische Leiter Siemens in Mexiko, Paul Müller, hat Medienberichten zufolge inzwischen Schmiergeldzahlungen an PEMEX eingeräumt.
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