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Niger: Anschlag ­gegen Areva-Konzern

Niamey/Paris. Eine Uranmine des französischen Energiekonzerns Areva und eine Kaserne des Militärs im Niger sind am Donnerstag von Selbstmordattentätern angegriffen worden. Aus Militärkreisen verlautete, nach dem Anschlag auf den Stützpunkt in Agadez sei ein Feuergefecht ausgebrochen. Mindestens 18 Soldaten und vier mutmaßliche Islamisten seien dabei getötet worden. Dem Selbstmordattentäter seien weitere Terroristen gefolgt. Einer der Angreifer habe einige Soldaten als Geiseln genommen. Das Militär habe ihn umstellt. Areva teilte mit, daß bei dem Angriff auf die Somair-Mine in Arlit 13 Mitarbeiter verletzt worden seien. Areva beutet seit fünf Jahrzehnten die Uranminen in Niger aus. Von dort stammt ein Großteil des Urans für die Atomkraftwerke in Frankreich.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2013, Seite 6, Ausland

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