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Industrie gegen Strafzölle

Berlin/München. Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft haben vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen der EU-Kommission und China um Billigimporte von Solartechnik gewarnt. »Es ist unverständlich, daß die Kommission der Argumentation einiger teils schon insolventer Unternehmen folgt und damit Tausende moderne europäische Unternehmen schädigt, die auf günstige Solarmodule angewiesen sind«, sagte der Präsident des Außenhandelsverbands Anton Börner. BDI-Chef Ulrich Grillo forderte von der Bundesregierung, auf die Kommission einzuwirken. »Strafzölle schaden beiden Seiten«, ließ er mitteilen. Die EU will bis zum 5. Juni die Einfuhr von Solarpaneelen mit einem durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent belegen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2013, Seite 2, Kapital & Arbeit

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