-
21.05.2013
- → Inland
Neonazis greifen an
Burg. Die Antifaschistische Aktion Burg (AAB) hat am Pfingstwochenende eine deutliche Zunahme rechter Gewalt im sachsen-anhaltischen Landkreis Jerichower Land beklagt. Der jüngste Übergriff habe sich am Sonntag in Burg bei Magdeburg ereignet. Dabei hätten Neonazis ein von Alternativen bewohntes Haus mit Steinen attackiert und dabei die Eingangstür sowie ein davor abgestelltes Fahrrad zerstört. Dem vorausgegangen seien Angriffe auf Linke mit Baseballschlägern und Schlagstöcken sowie Sprüh- und Plakataktionen mit rassistischen und neofaschistischen Inhalten in der Kreisstadt Burg und umliegenden Dörfern.
Zugleich gehe die Polizei seit Monaten vermehrt mit »meist grundlosen« Personalkontrollen oder Ermittlungsverfahren gegen Linke vor, heißt es in einer Pressemitteilung der AAB. Für den 25. Mai plant das Bündnis ein antifaschistisches Vernetzungstreffen im Jerichower Land. Genaueres gibt die AAB unter burg.blogsport.de/ bekannt. (jW)
Zugleich gehe die Polizei seit Monaten vermehrt mit »meist grundlosen« Personalkontrollen oder Ermittlungsverfahren gegen Linke vor, heißt es in einer Pressemitteilung der AAB. Für den 25. Mai plant das Bündnis ein antifaschistisches Vernetzungstreffen im Jerichower Land. Genaueres gibt die AAB unter burg.blogsport.de/ bekannt. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
