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Fresenius-Helios will weitere Kliniken kaufen

Frankfurt/Main. Der Medizinkonzern Fresenius SE bleibt trotz der gescheiterten Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum mit seiner Krankenhaustochter Helios auf Expansionskurs. »Wir werden unsere führende Stellung im deutschen Krankenhausmarkt durch weitere Zukäufe stärken«, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Freitag auf der Hauptversammlung des DAX-Konzerns in Frankfurt am Main. Helios hatte zuletzt die norddeutsche Damp-Gruppe und 51 Prozent am Katholischen Klinikum Duisburg übernommen. Das Unternehmen betreibt bundesweit 74 Kliniken mit rund 43000 Mitarbeitern. Die Fresenius-Tochter ist vor Rhön der größte private Krankenhausbetreiber Deutschlands. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2013, Seite 2, Kapital & Arbeit

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