Zum Inhalt der Seite

Seoul droht ­Pjöngjang

Seoul. Südkorea hat Nordkorea ultimativ zu Gesprächen über die Normalisierung des stillgelegten gemeinsamen Industrieparks in Kaesong aufgerufen. Das Vereinigungsministerium in Seoul schlug dem Nachbarland am Donnerstag offiziell Arbeitsgespräche über die Zukunft der grenznahen Sonderwirtschaftszone in Nordkorea vor. Sollte Pjöngjang bis zu diesem Freitag auf das Angebot nicht eingehen, werde Südkorea »schwerwiegende Maßnahmen« ergreifen müssen. Details wurden zunächst nicht genannt. Der Betrieb in Kaesong steht angesichts der jüngsten Spannungen auf der koreanischen Halbinsel schon seit mehr als zwei Wochen still. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!