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Rehn: EU kann ­langsamer »sparen«

Brüssel. Bei der Sanierung der Staatshaushalte kann die EU nach Ansicht von Währungskommissar Olli Rehn das Tempo zugunsten von mehr Wachstum drosseln. »Wir haben den Spielraum, um eine stärker mittelfristig ausgerichtete Finanzpolitik zu betreiben«, sagte Rehn am Donnerstag vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuß des Europaparlaments in Brüssel. Die EU könne bei ihrer Sparpolitik eine ruhigere Gangart einlegen. Dennoch sei es notwendig, daß die Mitgliedsstaaten ihre Haushalte weiter in Ordnung brächten. Europa habe sich in der Krise zu sehr auf die öffentliche Verschuldung konzentriert, sagte Rehn. Dabei müsse die EU auch die private Verschuldung im Auge behalten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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