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Blackstone will Dell nicht mehr

New York. Im Übernahmekampf um den schwächelnden US-Computerbauer Dell ist Konzerngründer Michael Dell einen schwergewichtigen Rivalen los. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, ein vom Finanzgiganten Blackstone geführtes Konsortium sei aus dem Rennen ausgestiegen. Der New Yorker Investor werde kein verbindliches Angebot abgeben. Damit steigen Dells Chancen, sein Unternehmen von der Börse zu nehmen und dann zu sanieren. Weil immer weniger klassische Computer verkauft werden, soll das Servicegeschäft des Branchendritten ausgebaut werden – einen Weg, den der frühere Konkurrent IBM bereits erfolgreich gegangen ist. IBM hatt das PC-Geschäft an den chinesischen Herstelle Lenovo verkauft. Dell will die Übernahme im Volumen von 24,4 Milliarden Dollar zusammen mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake realisieren. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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