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Hartz IV: Rürup für Zuverdienstreform

Berlin. Der frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat eine Reform der Hinzuverdienstregeln beim Arbeitslosengeld II gefordert. Die momentane Gesetzeslage begünstige die Aufnahme geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse, sagte der Ökonom der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post vom Dienstag. Die Regeln müßten daher deutlich geändert werden. Die ersten 100 Euro sollten nicht mehr anrechnungsfrei sein, dafür sollten alle Hinzuverdienste nur noch zu 50 Prozent angerechnet werden, so der Vorschlag. Bisher werden Zuverdienste oberhalb von 100 Euro beim Arbeitslosengeld II zu bis zu 80 Prozent angerechnet. Rürup wandte sich zugleich gegen die Forderung der Grünen, die Minijob-Grenze von 450 auf 100 Euro zu senken. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2013, Seite 5, Inland

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