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Amnesty gegen Waffenlieferungen

Berlin. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich gegen Waffenlieferungen an Aufständische in Syrien ausgesprochen. Es gebe in der Region schon genug Waffen, sagte Amnesty-Rüstungsexpertin Verena Haan am Montag im Deutschlandradio Kultur. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, daß neue Waffenlieferungen zu weiteren Menschenrechtsverletzungen beitragen würden. Frankreich und Großbritannien hatten sich vergangene Woche beim EU-Gipfel dafür stark gemacht, die Aufständischen im Kampf gegen Präsident Baschar Al-Assad mit Waffen auszurüsten. Ende der Woche sollen die EU-Außenminister bei ihrem Treffen in Dublin über die Frage der Waffenlieferungen an die syrische Opposition beraten. Erst im Februar hatten die Europäer die Bestimmungen des Waffenembargos für die Lieferung von »nicht-tödlicher« Ausrüstung und Technik gelockert.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2013, Seite 6, Ausland

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