Zum Inhalt der Seite

Wulff-Verfahren vor Einstellung

Berlin. Die Staatsanwaltschaft Hannover will nach Medienberichten das Ermittlungsverfahren gegen Exbundespräsident Christian Wulff gegen Zahlung einer Geldauflage einstellen. Die Behörde habe den Verteidigern von Wulff und dem Filmproduzenten David Groenewold am vergangenen Freitag ein entsprechendes Angebot unterbreitet, berichtete Spiegel online am Samstag unter Berufung auf Justizkreise. Die Beschuldigten müssen bis Anfang April entscheiden. Die Ermittlungen gegen Wulff dauern bereits seit über einem Jahr an, der CDU-Politiker war wegen der Vorwürfe der Bestechlichkeit und Vorteilsnahme als Bundespräsident zurückgetreten. Die Untersuchungen bezogen sich auf Hotelaufenthalte in München und auf Sylt, zu denen Groenewold ihn den Vorwürfen zufolge eingeladen hatte. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2013, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!