Zum Inhalt der Seite

Schröder und Leyen für Agenda 2020

Berlin. Altkanzler Gerhard Schröder und führende Politiker aus Regierung und Opposition haben zehn Jahre nach Ankündigung der Agenda 2010 neue »Reformanstrengungen« gefordert. Deutschland könne seinen Vorsprung gegenüber Brasilien und China nur verteidigen, »wenn wir hart an unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten«, sagte Schröder gegenüber Bild. Am wichtigsten seien Investitionen in Forschung und Bildung. Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) forderte im Tagesspiegel: »Wir brauchen eine Agenda 2020, über der ›Chancengerechtigkeit und Fachkräftesicherung‹ steht.« (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!