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Regierung will ­»Fracking« erlauben

Berlin. Die Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten soll künftig in Deutschland unter Auflagen möglich sein. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) einigten sich auf Regelungen zum sogenannten Fracking, wie aus einem Brief beider Ressortchefs vom Montag an die Bundestagsfraktionen hervorgeht. Die Verordnung soll noch vor der Sommerpause in Kraft treten. Die Opposition kritisierte den Vorstoß am Dienstag scharf.

Bei der Methode wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in das Gestein gepreßt, um das Gas freizusetzen. Der Kompromiß sieht eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Verbot in Trinkwasserschutzgebieten vor. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer äußerte, im Umkehrschluß bedeute dies, »daß auf über 80 Prozent der Landesfläche in Deutschland gefrackt werden darf«. Das sei wie ein Verbot von Skifahren in der Sahara.(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2013, Seite 1, Inland

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