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27.02.2013
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Sri Lanka: Foltervorwürfe
Neu Delhi. Menschenrechtsorganisationen werfen Armee und Polizei in Sri Lanka politisch motivierte Folter und Vergewaltigung von Gefangenen vor. Auch nach dem Ende des Bürgerkrieges im Mai 2009 seien Angehörige der tamilischen Minderheit entführt und in offiziellen oder geheimen Gefängnissen mißhandelt worden, erklärte Brad Adams, Asien-Direktor von Human Rights Watch. Nach ihren Angaben sind die Übergriffe »weit verbreitet« und dauern bis heute an. Die Organisation stellte am Dienstag einen 141 Seiten langen Bericht zu sexueller Gewalt srilankischer Sicherheitskräfte gegen Tamilen vor. An der Folter beteiligt gewesen seien Soldaten, Polizisten, Geheimdienstmitarbeiter und paramilitärische Truppen. (dpa/jW)
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