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Aus: Ausgabe vom 27.02.2013, Seite 3 / Schwerpunkt

Parteivorstand: Bettina Jürgensen oder Patrik Köbele

Der Vorstand der DKP bereitete auf seiner jüngsten Tagung den 20. Parteitag vor, der am kommenden Wochenende in Mörfelden stattfindet. Die DKP-Wochenzeitung Unsere Zeit berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von der Sitzung:

(…) In ihrem einleitenden Referat konnte die Parteivorsitzende Bettina Jürgensen eine erfolgreiche Bilanz des Jahresauftaktes unserer Partei ziehen. (…) Mit Verweis auf die in diesem Jahr begonnenen Tarifauseinandersetzungen und den Kampf der Bochumer Opel-Kollegen, die wie andere Belegschaften für den Erhalt ihres Werkes kämpfen, führte sie aus: »Sehen wir uns den Beginn dieses Jahres an, dann müssen wir also jetzt schon feststellen, daß es keiner hellseherischen Fähigkeiten bedarf, um zu sagen, daß die Kämpfe auch in diesem Land weiter zunehmen – werden und müssen.« Angesichts unterschiedlichster Angriffe auf die Lebensinteressen der arbeitenden Menschen und ihrer Familien seien »Kommunistinnen und Kommunisten nicht nur wichtig zur Mobilisierung und Bildung von Widerstand, sondern insbesondere wichtig für die Diskussion von Alternativen, für heute und für die Zukunft. Wenn wir für den Sozialismus werben wollen, wann denn, wenn nicht jetzt?«

(…) Für den Parteitag wurde ein Vorschlag über Regularien und der Zeitplan erarbeitet, außerdem eine Reihe von Personalvorschlägen. Für den neuen Parteivorstand wurde mehrheitlich ein Vorschlag beschlossen, der 30 Mitglieder umfaßt, jeweils zur Hälfte Frauen bzw. Männer. Der Vorschlag sieht als Vorsitzende Bettina Jürgensen vor, als Stellvertreterinnen und Stellvertreter Nina Hager, Detlef Fricke und Wera Richter.

Die Webseite kommunisten.de ergänzte die Berichterstattung:

Auf der PV-Tagung bestätigte Patrik Köbele, daß er auf dem Parteitag für die Funktion des Parteivorsitzenden gegen Bettina Jürgensen kandidieren werde. Damit wird es auf dem Parteitag zu einer Kampfabstimmung kommen. Außerdem hat auch Hans-Peter Brenner erklärt, für die Funktion eines stellvertretenden Vorsitzenden zu kandidieren.

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