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NSU-Ausschuß plant ­Gegenüberstellung

Berlin. Der Bundestagsausschuß zur Untersuchung des Behördenversagens im Umgang mit dem »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) plant für den 1. März eine Gegenüberstellung zweier Zeugen. Darauf einigten sich die Obleute aller Fraktionen am Freitag. Bei der Befragung des einstigen Leiters der Ermittlungsgruppe Terrorismus/Rechtsextremismus des Thüringer Landeskriminalamtes, Jürgen Dressler, und des Mitarbeiters des Staatsschutzes im Bundeskriminalamt, Michael Brümmendorf, stellten beide Zeugen den Umgang mit einer von Neonazi Uwe Mundlos stammenden Adreßliste widersprüchlich dar. Die Gegenüberstellung soll klären, warum die Liste mit Daten etlicher NSU-Unterstützer nicht an die Zielfahndung weitergereicht wurde.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2013, Seite 2, Ausland

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