-
18.02.2013
- → Sport
Fußballspale
Wissen, wo der Bus steht
Mainz. Fans des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg (1:2 in Leverkusen) haben am Samstag abend an einer Autobahnraststätte im Westerwald Anhänger von Schalke 04 (2:2 in Mainz) angegriffen. »Gegen 19.10 Uhr fuhr der Schalke-Bus auf den Autohof Mogendorf an der A3, wo schon zwei Augsburger Busse standen. Der Schalker Bus wurde mit Bierflaschen beworfen, eine Scheibe ging zu Bruch«, so Kommissar Best aus Montabaur im besten Polizeideutsch. Verletzte habe es nicht gegeben. Anstatt anzuhalten, war der Busfahrer durchgestartet. Die Augsburger wurden anschließend von einer Eskorte über die hessische Grenze begleitet, um einen Gegenangriff auszuschließen.(sid/jW)
Apropos Hessen
Frankfurt am Main. Eintracht Frankfurt hat einen Passus gegen Pyrotechnik in seine Satzung aufgenommen. »Der Verein und seine Mitglieder stehen für eine lebendige und friedfertige Fankultur und lehnen daher die Gefährdung von Stadionbesuchern, zum Beispiel durch den Einsatz nicht genehmigter Pyrotechnik, ab«, heißt es fortan unter Paragraph 7, Ziffer 1 der Klubsatzung.(sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport