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Wacker Chemie hebt Kurzarbeit auf

Frankfurt am Main. Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie hat wegen steigender Nachfrage aus der Solarbranche die Kurzarbeit in seinem Werk Burghausen aufgehoben. Die Kapazität der Anlagen werde wieder hochgefahren, kündigte das bayerische Unternehmen am Montag an. »Der Auftragseingang hat sich in den vergangenen Wochen so erhöht, daß die derzeitige Auslastung unserer Anlagen nicht ausreicht, um die bestellten Mengen produzieren zu können«, sagte Ewald Schindlbeck, der im Konzern die Sparte Wacker Polysilizium leitet. Wacker Chemie hatte im Oktober rund 700 Beschäftigte in Burghausen in die Kurzarbeit geschickt. Der Preisverfall bei dem für Solarzellen verwendeten Polysilizium hatte dem Konzern arg zugesetzt. Wacker Chemie hat in Burghausen rund 10000 Beschäftigte.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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