Zum Inhalt der Seite

Jeder fünfte Student betreibt Hirndoping

Frankfurt/Main. In Deutschland greifen laut einer Studie offenbar mehr Studenten zu leistungssteigernden Mitteln als bislang gedacht. Jeder fünfte Student betreibt zumindest phasenweise sogenanntes Hirndoping, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine Studie von Mainzer Wissenschaftlern berichtete. Um ihre Leistung zu steigern, nehmen die Studenten Kof­feintabletten zum Aufputschen, aber auch verschreibungspflichtige Mittel wie Alzheimer-Medikamente, Amphetamine, Stimmungsaufheller und auch Ritalin, das eigentlich gegen das Hyperaktivitätssyndrom verordnet wird.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2013, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!