Zum Inhalt der Seite

Französische Armee in Timbuktu

Sevaré. Im Zuge ihrer Offensive im Norden Malis haben französische und einheimische Soldaten zur Eroberung der Wüstenstadt Timbuktu angesetzt. Flugplatz und Zufahrtsstraßen seien bereits unter Kontrolle der französischen Streitkräfte, sagte ein Armeesprecher am Montag. Laut Armeeangaben hatten sich islamistische Aufständische zuvor aus Timbuktu zurückgezogen, weshalb es zunächst kaum zu Kämpfen um die Stadt gekommen sei. Die Islamisten hätten vor ihrem Rückzug wertvolle altertümliche Manuskripte verbrannt, sagte der Bürgermeister der Stadt.

Unterdessen hat Italien seine Unterstützung für den Militäreinsatz in Mali zurückgestellt. Regierungschef Mario Monti begründete die Entscheidung am Montag mit den Neuwahlen im Februar. Viele Parlamentarier, die für die Militärhilfe gestimmt hätten, träten nicht mehr an, sagte Monti. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!