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Cameron gegen EU-Superstaat

Davos. Nach der Empörung bei Kontinentalpolitikern über seine Pläne für ein EU-Referendum geht der britische Premierminister David Cameron erneut in die Offensive. Es wäre ein »großer Fehler«, wenn Länder dazu gezwungen würden, zu einer Einheit zu verschmelzen, sagte Cameron am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Großbritannien werde sich gegen jegliche Versuche stellen, Länder in eine zentral gesteuerte politische Union zu drängen. Er widersetzte sich damit Forderungen von Politikern in der Europäischen Union, die die Schaffung eines europäischen Superstaates befürworten bzw. betreiben.

Verschiedene Regierungsvertreter von EU-Ländern hatten Cameron vorgeworfen, die Staatengemeinschaft aufs Spiel zu setzen, um innenpolitische Probleme anzugehen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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