-
17.01.2013
- → Feuilleton
Unser Mann aus Kioto
Filmregisseur Nagisa Oshima, führender Vertreter der japanischen »Neuen Welle«, ist am Dienstag im Alter von 80 Jahren nach einer Lungenentzündung gestorben. Oshima wurde 1932 in Kioto geboren und in der Studentenbewegung politisiert. Seine Filme verbanden die soziale Frage mit expliziten Sex- und Gewaltdarstellungen.
Zwei Jahre nach seinem Skandalfilm »Im Reich der Sinne« gewann er 1978 für »Im Reich der Leidenschaft« in Cannes den Preis für die beste Regie. Nach einem Schlaganfall drehte er 1999 seinen letzten Film »Tabu«. (dapd/jW)
Zwei Jahre nach seinem Skandalfilm »Im Reich der Sinne« gewann er 1978 für »Im Reich der Leidenschaft« in Cannes den Preis für die beste Regie. Nach einem Schlaganfall drehte er 1999 seinen letzten Film »Tabu«. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton