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Unser Mann aus Kioto

Filmregisseur Nagisa Oshima, führender Vertreter der japanischen »Neuen Welle«, ist am Dienstag im Alter von 80 Jahren nach einer Lungenentzündung gestorben. Oshima wurde 1932 in Kioto geboren und in der Studentenbewegung politisiert. Seine Filme verbanden die soziale Frage mit expliziten Sex- und Gewaltdarstellungen.

Zwei Jahre nach seinem Skandalfilm »Im Reich der Sinne« gewann er 1978 für »Im Reich der Leidenschaft« in Cannes den Preis für die beste Regie. Nach einem Schlaganfall drehte er 1999 seinen letzten Film »Tabu«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2013, Seite 12, Feuilleton

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