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Aus: Ausgabe vom 11.01.2013, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Gesetz gegen Schiebung

Moskau. Rußlands Präsident Wladimir Putin hat im Parlament ein Gesetz gegen die Verschiebung von Fußballspielen eingebracht. Das sieht Haftstrafen von bis zu sieben Jahren und Geldstrafen von bis zu einer Million Rubel (ca. 25000 Euro) vor. Wer als Informant gegen Wettbetrüger aussagt, soll Straffreiheit zugesichert bekommen. Unregelmäßigkeiten im WM-Gastgeberland 2018 haben die UEFA alamiert. Nach einer Befragung von 3400 Spielern seitens der Spielergewerkschaft FIFPro im vergangenen Jahr waren 43,5 Prozent der abgefragten Partien in Rußland manipuliert.

(sid/jW

Bewährung für Rassismus

Rom. Der brasilianische Abwehrspieler Danilo vom italienischen Erstligisten Udinese Calcio ist in seiner Heimat zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden, weil er 2010 in der brasilianischen Liga einen schwarzen Gegenspieler bespuckt und beleidigt hat.

(sid/jW)

Rangers vor Umzug

Glasgow. Die Glasgow Rangers haben gedroht, in ein anderes Land umzuziehen, weil die 42 schottischen Profiklubs künftig nur noch in drei Ligen spielen sollen. Der in die vierte Liga abgestürzte Rekordmeister würde im Aufstiegsfall »gegen die gleichen Gegner wie zuvor spielen, und das macht keinen Sinn«, sagte Klubchef Charles Green. »Wenn das die lange erwartete Reform ist, dann lautet mein Rat: Je schneller wir den schottischen Fußball verlassen, desto besser.« Die Rangers führen die vierten Liga mit 46 Punkten aus 19 Spielen deutlich vor dem Stadtrivalen Queens Park (29 Punkte) an.

(sid/jW)

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