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Levi-Montalcini gestorben

Die italienische Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini ist tot. Die Biologin starb am Sonntag im Alter von 103 Jahren in ihrem Haus in Rom. Für ihre Forschung über Körperzellen war sie 1986 gemeinsam mit dem US-Biochemiker Stanley Cohen mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet worden.

Nachdem das faschistische Regime 1938 der Jüdin die wissenschaftliche Arbeit an der Turiner Universität untersagt hatte, setzte sie ihre Forschung in einem provisorischen Labor in ihrem Schlafzimmer fort. Die deutsche Besatzung überlebte Levi-Montalcini im Untergrund in Florenz. Nach dem Zweiten Weltkrieg forschte sie mehr als 20 Jahre lang in den USA, bevor sie 1969 als Leiterin der zellbiologischen Abteilung des Nationalrats für wissenschaftliche Forschung nach Rom zurückkehrte.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2013, Seite 12, Feuilleton

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