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Syrien: UNO sieht Konflikt zwischen Konfessionen

Brüssel/New York. Der Bürgerkrieg in Syrien entwickelt sich laut einem UN-Menschenrechtsbericht immer mehr zu einem Konflikt zwischen den Konfessionen. Überwiegend sunnitische Aufständische stünden Regierungstruppen gegenüber, die von den religiösen und ethnischen Minderheiten des Landes unterstützt würden, erklärte Sergio Pinheiro, Vorsitzender einer Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverstößen, am Donnerstag. Das Gremium sei extrem besorgt über ausländische Kämpfer, die nicht für Menschenrechte oder Demokratie kämpften. Bei den Opfern des Konflikts handele es sich vor allem um Zivilisten. Er warf beiden Seiten Folter und Tötungsdelikte vor. Die Rebellen beschuldigte er, sich in Stadtgebieten zu verbergen, ohne sich von der Zivilbevölkerung abzusetzen und so Angriffe der Armee auszulösen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2012, Seite 2, Ausland

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