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WWF-Report zu Überfischung

Hamburg. Sechs Millionen Tonnen Fisch zuviel sind laut einem Bericht der Naturschutzorganisation WWF in den vergangenen neun Jahren im Nordostatlantik gefischt worden. Der am Freitag in Hamburg veröffentlichte Report hat die offiziellen Fischereidaten für den Nordostatlantik von 2003 bis 2011 ausgewertet.

Der WWF kritisierte, daß die legalen Fangquoten im Durchschnitt 45 Prozent über den wissenschaftlichen Empfehlungen zur Sicherung des Fischbestandes gelegen hätten. »Die europäischen Fischereiminister legalisieren die Überfischung systematisch«, kritisierte Karoline Schacht vom WWF. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2012, Seite 5, Inland

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