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Pate der Sitar

Ravi Shankar, für manche der Godfather of Worldmusic, ist am Dienstag im Alter von 92 Jahren in Kalifornien gestorben. Geboren in Benares, Indien, tourte er sls Kind mit einer Tanzgruppe durch die Welt und verlegte sich dann auf die Sitar. Eine Entscheidung, die unter anderem die Beatles begeisterte, George Harrison ging bei Shankar in die Sitar-Lehre. Shankar wurde wetlbekannt, trat auf dem Monterey-Festival und in Woodstock auf, kooperierte mit John Coltrane oder Philip Glass. Den Popmusikern gab er zu verstehen: »Die Sitar zu lernen, um Popmusik darauf zu spielen, das ist so ähnlich, als lernte jemand das chinesische Alphabet, um englische Gedichte zu schreiben«. Zuletzt stand er Anfang November mit seiner Tochter Anoushka Shankar White, ebenfalls Sitar-Spielerin, auf der Bühne. Eine andere Tochter des Sitar-Paten ist die Popsängerin Norah Jones. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2012, Seite 13, Feuilleton

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