-
13.12.2012
- → Feuilleton
Pate der Sitar
Ravi Shankar, für manche der Godfather of Worldmusic, ist am Dienstag im Alter von 92 Jahren in Kalifornien gestorben. Geboren in Benares, Indien, tourte er sls Kind mit einer Tanzgruppe durch die Welt und verlegte sich dann auf die Sitar. Eine Entscheidung, die unter anderem die Beatles begeisterte, George Harrison ging bei Shankar in die Sitar-Lehre. Shankar wurde wetlbekannt, trat auf dem Monterey-Festival und in Woodstock auf, kooperierte mit John Coltrane oder Philip Glass. Den Popmusikern gab er zu verstehen: »Die Sitar zu lernen, um Popmusik darauf zu spielen, das ist so ähnlich, als lernte jemand das chinesische Alphabet, um englische Gedichte zu schreiben«. Zuletzt stand er Anfang November mit seiner Tochter Anoushka Shankar White, ebenfalls Sitar-Spielerin, auf der Bühne. Eine andere Tochter des Sitar-Paten ist die Popsängerin Norah Jones. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton