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Herzstück, hallo

Am Montag wurden die Schlüssel zum neuen Lesesaal der Berliner Staatsbibliothek Unter den Linden feierlich übergeben. »Endlich geben wird diesem Haus seinen Glanz zurück«, erklärte Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf. Nach acht Jahren Bauzeit (vorgesehen waren vier) habe die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands ihr »Herzstück« zurück. Der Lesesaal ist als Glaskubus nach Entwürfen des Stuttgarter Architekten HG Merz gebaut worden, für deutlich mehr Geld als geplant. 324 Millionen Euro waren 2004 für die gesamte Sanierung des Hauses genehmigt worden, die 2012 abgeschlossen sein sollte. Inzwischen geht man von 2016 aus. Der Kostenrahmen wurde zuletzt im Oktober auf 406 Millionen erweitert. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2012, Seite 13, Feuilleton

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