Zum Inhalt der Seite

Would you?

Would you have sex with an arab?« heißt der Dokfilm, mit dem heute das 9. »One World Berlin«-Festival eröffnet wird. Die Frage wurde Juden und Arabern in Tel Aviv gestellt, »Clubkids und 90jährigen Urgroßmüttern«. Einer sagt: »Das Palästinaproblem kann nicht im Bett gelöst werden.« Ein Beitrag zur Lösung ist der Film der französischen Regisseurin Yolande Zauberman und des libanesischen Schriftstellers Selim Nassib (Koautor) auf jeden Fall. Morgen laufen bei »One World« die Dokfilme »Der verlorene Sohn« (Elftklässler der Schule in Jena-Lobeda, die Uwe Böhnhardt besuchte, befragen dessen Eltern) und »Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes Benz« über Altnazis und Ausbeutung in Argentinien. Regisseurin Gaby Weber wird mittels Skype zugeschaltet. Am Sonntag folgt der Dokfilm »I am gay and muslim« über junge Marokkaner, der gerade in Kirgisien gerichtlich als »anstiftend zum religiösen Haß« verboten wurde. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2012, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!