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Solarfirma trotzt der Krise

Niestetal. Die Solartechnikfirma SMA Solar hat nach einem massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal ihre erst kürzlich gesenkten Prognosen bekräftigt. Für die Zeit von Juli bis September sackte der Gewinn von Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um rund 57 Prozent auf 32,3 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Donnerstag im hessischen Niestetal mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Überschuß von 21,5 Millionen Euro, nachdem es ein Jahr zuvor noch rund 53 Millionen Euro waren.

SMA Solar hatte der Krise der Solarbranche lange Zeit getrotzt, dann aber im Oktober eine Gewinnwarnung gegeben. Wegen massiver Kürzungen bei der Solarförderung und steigenden Preisdrucks rechnet die Firma für 2013 im besten Fall mit einem ausgeglichenen Ergebnis bei einem Umsatz zwischen 900 Millionen und 1,3 Milliarden Euro.
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Währenddessen spitzt sich der Solarstreit zwischen China auf der einen und der EU und den USA auf der anderen Seite weiter zu. Während die US-Handelskommission einstimmig für die kommenden fünf Jahre hohe Zölle auf Solartechniken aus der Volksrepublik festsetzte, kündigte die EU am Donnerstag an, die Konkurrenz aus China auf staatliche Beihilfen zu überprüfen. Untersuchungen über vermeintliche Dumpingpreise sind bereits angelaufen.

(dapd)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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