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Schlechte Zahlen aus Griechenland

Brüssel. Die Lage in Griechenland hat sich laut Konjunkturprognose der EU-Kommission trotz Rettungspaket dramatisch verschlechtert. Die Wirtschaftsleistung geht demnach in diesem Jahr um sechs Prozent zurück, statt um 4,7 Prozent wie noch im Frühjahr berechnet. Für kommendes Jahr wird noch mit einem weiteren Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,2 Prozent gerechnet, statt mit einer erwarteten Stagnation, wie noch laut Mai-Prognose. Während die Leistungskraft und der Austoß der griechischen Volkswirtschaft sinkt, wird der Schuldenstand des Landes immer höher: Er wächst in diesem Jahr auf 176,7 Prozent des BIP, heißt es in der am Mittwoch vorgestellten Prognose. Im Mai war noch mit einem Stand von 160,6 Prozent gerechnet worden. Für kommendes Jahr sehen die Experten einen Schuldenberg von 188,4 Prozent, und für 2014 wird mit einem weiteren Anstieg auf 188,9 Prozent gerechnet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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