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Knoten Kracht

Der Schriftsteller Christian Kracht hat für seinen blöd bis peinlich diskutierten Roman »Imperium« den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2012 erhalten. Der Preis ist mit 30000 Euro dotiert und wird vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig gestiftet, wie ein Stadtsprecher am Sonntag mitteilte. »Imperium« balanciere auf der Grenze zwischen Komik und Schrecken und bilde so »einen bedeutenden Knoten im Gewebe der deutschsprachigen Literatur«. Der Spiegel hatte diesen »bedeutenden Knoten« unter Kryptofaschismusverdacht gestellt, woraufhin sich der Schweizer Kracht erstmal außer Stande sah, in der bundesdeutschen Öffentlichkeit aufzutreten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2012, Seite 13, Feuilleton

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