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Sonstiges

Wir brauchen Wasserflächen

Bad Nenndorf. Da landesweit massiv Schwimmhallen geschlossen oder zu Spaßbädern umgebaut würden, lernten immer weniger Kinder schwimmen, heißt es in der Abschlußerklärung eines Symposiums Schwimmen, das die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vom 18.–20. Oktober in Bad Nenndorf veranstaltete. Mittlerweile sei etwa jedes zweite Kind am Ende der Grundschulzeit kein sicherer Schwimmer mehr, erklären die mehr als 300 Teilnehmer und fügen die einfache Wahrheit an: »Wir brauchen genügend Wasserzeiten und Wasserflächen.« Für »sozial schwache Familien« brauche es eine gesonderte »Schwimmförderung«. (jW)

Zum Nutzen aller

Köln. Radsportikone Eddy ­Merckx ist von Lance Armstrong schwer enttäuscht. »Das macht mich krank«, sagte der Belgier in einem Interview mit der belgischen Zeitung Le Soir: »Ich habe Lance Armstrong mehrere Male getroffen. Nie hat er mit mir über das Thema Doping gesprochen. Ich bin einfach auf ihn hereingefallen.« Die Leichtgläubigkeit habe auch daher gerührt, daß der US-Amerikaner »seine Krebserkrankung überstanden« habe, meinte der 67jährige, der seit der Aberkennung von Armstrongs Tour-Erfolgen mit fünf Triumphen bei der »Großen Schleife« wieder zu den Rekordsiegern der Frankreich-Rundfahrt gehört. Auch Armstrongs zahlreiche Mitwisser bekamen ihr Fett weg: »Ich bin sauer auf die Fahrer, die erst hinterher bei den Ermittlern ausgepackt haben«, sagte Merckx: »Das war viel zu spät. Wenn man sich Sorgen um seinen Sport macht, hat man die Aufgabe, sich zum Nutzen aller zu äußern.« (sid/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2012, Seite 16, Sport

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