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Handball: Verkommene Sitten

Montpellier. Im Manipulationsskandal um den französischen Handball-Meister Montpellier HB hat sich erstmals der Anwalt des mitbeschuldigten früheren Welthandballers Nikola Karabatic zu Wort gemeldet. »Die Spieler haben zwar gewettet, aber nicht betrogen«, sagte Verteidiger Eric Dupond-Moretti. »Damit die Justiz intervenieren kann, bedarf es eines manipulierten Spieles, ansonsten kann sie nicht eingreifen«, sagte er. »Es ist Sache der Staatsanwaltschaft, zu beweisen, daß das Spiel manipuliert wurde. Die Spieler betreiten auf das heftigste, das Spiel verschoben zu haben. Sie sind keine Betrüger, das Match ist nicht manipuliert worden.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2012, Seite 16, Sport

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