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Handball: Manipulation in Montpellier

Montpellier. Mehrere Spieler des französischen Handball-Meisters Montpellier HB, am Donnerstag Auftaktgegner der SG Flensburg-Handewitt in der Champions League, stehen unter Manipula­tionsverdacht. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden. Dies bestätigten Justizkreise. Die Akteure sollen im Mai beim Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes mit Wetten auf einen Halbzeitrückstand sehr viel Geld kassiert haben. Die Wetteinsätze sollen über ihre Ehefrauen bzw. Freundinnen in drei Wettbüros in Paris, Großbritannien und in der Nähe von Montpellier getätigt worden sein. Rennes lag zur Halbzeit mit 15:12 vorn. Mit dem 31:28-Sieg sicherten sich die Bretonen dann den Klassenerhalt. Montpellier war in Rennes ohne seine Nationalspieler angetreten. Alle zehnn verdächtigen Personen sollen von der Polizei in Montpellier zu einer Anhörung geladen werden.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2012, Seite 16, Sport

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