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London will Masri ausliefern

London. Großbritannien will den als Abu Hamza Al-Masri bekannten Haßprediger sowie vier weitere Terrorverdächtige möglichst bald an die USA ausliefern. »Wir wollen sicherstellen, daß die Personen so schnell wie möglich an die US-Behörden übergeben werden«, hieß es aus dem britischen ­Innenministerium, nachdem am Montag der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strasbourg eine Berufungsklage der fünf Betroffenen abgelehnt hatte. Al-Masri war 2004 auf Antrag der USA in Großbritannien festgenommen worden. Er soll 1998 dabei geholfen haben, im Jemen 18 Geiseln – darunter zwei amerikanische Touristen – zu nehmen und ein Ausbildungslager für Terroristen im US-Staat Oregon zu gründen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2012, Seite 6, Ausland

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