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Arbeitslosigkeit in den USA stagniert

Washington. Stagnation trotz Geldflut aus der Notenpresse: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA bleibt auf hohem Niveau. Sie fiel in der abgelaufenen Woche nur um 3000 auf 382000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Experten hatten mit einem Rückgang auf 375000 Anträge gerechnet. Die Wirtschaft wachse derzeit langsam, sagte ein Analyst. Die Beschäftigung werde wahrscheinlich zulegen, aber es werde nicht reichen, um die Arbeitslosenrate spürbar zu senken.

Die offizielle Quote lag im August bei 8,1 Prozent und damit deutlich höher als in der Zeit vor der Finanzkrise. Vor einer Woche hatte die US-Notenbank ein weiteres Programm zur Versorgung der Wirtschaft mit billigem Geld gestartet, es sollte den Arbeitsmarkt beleben. Die schlechten Beschäftigungszahlen setzen trotz eines schwachen Gegenkandidaten Präsident Barack Obama kurz vor der Wahl im November unter Druck. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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