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15.09.2012
- → Feuilleton
Schreibweinen
Die Schriftstellerin Friederike Mayröcker wird während ihrer Arbeit häufig sentimental. »Oft heule ich beim Schreiben, weil ich mich so gut in alles hineinversetzen kann«, sagte die 87jährige dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Sie könne sich mit allem, was ihr nahe sei, völlig identifizieren. Egal ob Menschen oder Tiere. »Ich bin dann dieses Ding«, sagte sie. Für ihre Bücher hat Friederike Mayröcker zahlreiche Preise gewonnen. Unter anderem erhielt sie im Jahr 2001 den Georg-Büchner-Preis. Die Autorin lebte fast 50 Jahre mit dem 2000 verstorbenen Schriftsteller Ernst Jandl zusammen. (dapd/jW)
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