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Sudan verzichtet auf Ratssitz

New York. Sudan hat seine Kandidatur für einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zurückgezogen. Das Land »ist nicht länger an einem der freien Sitze im Menschenrechtsrat interessiert«, hieß es in einem Schreiben der sudanesischen Vertretung bei den UN, das der Nachrichtenagentur AP am Freitag vorlag. Menschenrechtsgruppen hatten zuvor scharfe Kritik an der geplanten Sitzvergabe geübt. Gründe wurden in dem Schreiben an Dschibuti, das derzeit Koordinator ostafrikanischer Staaten bei der Weltorganisation ist, nicht genannt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2012, Seite 6, Ausland

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