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Romney verspricht »Jobs, viele Jobs«

Tampa. Der Republikaner Mitt Romney hat mit seiner Rede zum Abschluß des Nominierungsparteitags seiner Partei die heiße Phase im Kampf um das Weiße Haus eröffnet. Vor einem Millionenpublikum an den Fernsehbildschirmen und Tausenden jubelnden Anhängern in Tampa nahm der 65jährige am Donnerstag abend (Freitagmorgen MESZ) die Kür zum Präsidentschaftskandidaten an und erklärte: »Was Amerika braucht, sind Jobs, viele Jobs.« Genau das habe Obama nicht geschafft, und bei einer Arbeitslosenrate von 8,3 Prozent und einer nur langsam voranschreitenden wirtschaftlichen Erholung sei die Zeit für einen anderen Präsidenten gekommen. Romney sagte, er habe einen Plan, zwölf Millionen Arbeitsplätze zu schaffen, indem er die Energieressourcen der USA voll ausschöpft und den Bürgern die Fähigkeiten gibt, die sie bei ihrer Arbeit jetzt und in Zukunft benötigten. Er werde das Staatsdefizit unter Kontrolle bringen und die Kosten für das Gesundheitswesen eindämmen. Außenpolitisch lobte Romney Obama dafür, daß er die Tötung Osama bin Ladens angeordnet hatte und ausführen ließ. Gegenüber dem Iran und der von Teheran ausgehenden nuklearen Bedrohung agiere er zu zögerlich, wichtige Verbündete wie Israel und Polen habe er im Stich gelassen. Und auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehe er zu nachgiebig um. »Unter meiner Regierung werden unsere Freunde mehr Loyalität sehen«, sagte Romney.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2012, Seite 6, Ausland

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